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Tieck - Wolfram von Eschilbach

Ludwig Tieck (* Berlin 1773 + Berlin 1853)

Du trägst ein Herz so feste auf meinen Verlust,
Wie soll die Sitte an dir zergahn?
Ein kühner Falke der beste dem mag die Brust
Nicht besser denn dir die deine stahn,
Dein Mund ist auf den Kuß gestalt,
Dein lacheliches Grüßen
Mag mir wohl versüßen
Saure Noth, so hat deine Minne mein Gewalt.

Möcht` ich die Schön` erreichen, die so hoch
Ab meiner Freude steht gezielt,
Gott muß ihr Herze erweichen da es noch
Von meiner Trauer gar nichts fühlt,
Man sieht mich froh in keiner Weil,
Einen Stein von Donnerstrahlen
Möchte ich zu allen malen
Haben erbeten, daß ihm der Härte entwiche ein Theil.

Ihre Wänglein wohl gestellet sind so klar
Wie eine traurige Rose roth,
Die Schöne mir wohl gefället, sie ist Falsches baar
Ihre Augen bringen mich in Noth,
Sie dringen in meines Herzens Grund,
So entzündet mich ihre Minne,
Daß ich von ihrer Liebe entbrinne,
An der Statt bin ich von der Süßen wund.

Ihre Schöne Freude machet, durchleuchtig roth
Ist ihr Mund wie ein Rubein,
Wie sie von Herzen lachet des Sorge ist todt,
Sie ist meiner spielenden Augen Schein,
Ihre Fremde kränket das Herze mein,
Ich sterbe wird mir nicht ihre Minne,
Venus, die Göttinne,
Lebte sie noch sie müste bey ihr verblichen seyn.

Meinen Augen, ist mein Wille, sage ich Dank,
Daß sie sie funden also gut,
Die ich da minne stille sonder Wank,
Die hat gehöhet mir den Muth,
Das schaffet mir ihr rother Mund,
Ihr minnigliches Lachen
Kann mir wohl machen
Hohen Muth, davon mir wird eine Freude kund.

Mannicher klaget die schöne Zeit und die lichten Tage,
So klage ich was mir ein Weib anthut,
Die mir zu Sorgen gieb Leid, o weh dieser Klage!
Was ist mir für sehnendes Trauern gut?
Aller Vögel Singen, aller Blumen Schein,
Alle Weib und Weibeskind
Die nur lebende sind
Trösten mich nicht, denn also soll es seyn.

Mich hat Leid in Trauern bracht und eine sehnende Klage,
Die mich nichts als trauern lehren will,
Mich hat Lohnes nie bedacht, der ich meine Tage
Habe gedienet aus der Maßen Ziel:
Wer soll mir nun Lohnen, wenn sie lieget todt,
Geschieht das nicht und stürbe aber ich
Fraue mein, nun sprich,
Auf wen erbe ich danne diese Noth?

Hilft, hilf gut Weib, nun laß sehen ob du hast zu brechen Macht
Sorgen-Band, meine Freude stirbt daran,
Mir mag Lieb von dir geschehen, dazu hast du`s bracht,
Deine Güte bitte ich und mahn,
Mannlich Dienst weiblich Lohn geleich stets mag,
Nur von dir viel selig Weib
Kummer trägt mein Leib,
So verging in aller Zeit mir Nacht und Tag.

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Die Venus von Willendorf

Die Venus von Willendorf ist eine circa 30.000 Jahre alte Figur aus Stein, die 1908 in der Wachau bei Willendorf in Österreich gefunden wurde. Sie stammt aus der jüngeren Altsteinzeit und wird heute im Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrt. Sie ist eines der ältesten bekannten Kunstwerke überhaupt und ist so kostbar, dass über lange Zeit dem Besucher lediglich eine Nachbildung anschaubar war. Heute ist das Original von einer speziellen Tresorvitrine umgeben.

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Was stellt die Venus dar?

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Kroaten im Ausland

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In der Wojwodina, dem nördlichen Teil Serbiens, sind nach der Volkszählung von 2002 noch circa 60.000 Kroaten ansässig. In Montenegro wurden 2003 circa 7000 Kroaten gezäh…