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Über den Nagualismus in Mexico

Unveränderter Originaltext aus der Zeitschrift:

Das Ausland.
Eine Wochenschrift für Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker.
Nr. 13, 31. März 1854, S. 304

Autor: N.N.

Der Popocatepetl, Mexiko

Ein neues, wunderliches und unverständliches Wort! wird mancher sagen, wir sind aber unschuldig und berichten nur, was wir finden. Unter dem Titel „der Nagualismus und der indische Götzendienst seit der Eroberung“ hat Hr. Brasseur de Bourbourg zwei Artikel in den französischen Moniteur am 16 und 17 März einrücken lassen. Wir bedauern sie nicht vollständig mittheilen können, aber sie enthalten über die verworrene alte Geschichte Mexico`s und den noch keineswegs gehörig ermittelten religiösen Glauben derselben zu viel und zu wenig; zu viel an Einzelnheiten, die ohne eine allgemeinere Uebersicht nicht recht verständlich sind, von dieser allgemeinen Uebersicht aber viel zu wenig. Einige Punkte jedoch, über welche man durch fortschreitende Studium der mexikanischen Alterthümer und der Landessprache, womit Hr. Aubin, dessen wir früher schon gedachten, mehr oder minder ins Klare gekommen zu seyn scheint, können wir uns nicht enthalten, aus dieser Mittheilung auszuheben. Zuvor aber müssen wir den wunderlichen Namen „Nagualismus“ erklären. Nach Hrn. Brasseur de Bourbourg ist das Wort castilianisirt, und kommt von dem bekannten Worte „Nahuatl“ oder „Nahual“ womit man die mexikanisch redenden Stämme im Hochlande von Mexico bezeichnet. Das Wort soll zur Zeit der Eroberung einen gebildeten Mann bezeichnet haben, der seine Sprache rein redet. Es ist hieraus leicht abzunehmen, daß man nach der Eroberung das Wesen und Treiben der einheimischen Stämme damit bezeichnete, namentlich in Bezug auf den so leicht nicht auszurottenden religiösen Glauben. Nach und nach soll man mit dem Worte „Nahual“ oder „Nagual“ den Hausgeist oder Schutzgeist bezeichnet haben, dem jeder Theilhaber des geheimen Gottesdienstes sich weihte. Im Allgemeinen jedoch bezeichnen wir den Sinn von Nagualismo am richtigsten, wenn wir ihn als den neben dem officiell bekannten Christenthum im Geheimen fortbetriebenen Götzendienst betrachten. Daß letzterer bald mehr bald minder bis in die neueste Zeit herunter fortgetrieben wurde, leidet keinen Zweifel, denn es sprechen allzuviele Zeugnisse neuerer Reisenden dafür. Ueber die neueste Zeit sagt uns aber Hr. Brasseur de Bourbourg geradezu nichts, und dieß ist der Hauptmangel seiner Mittheilung, aus der wir überhaupt nur die allgemeine Ueberzeugung schöpfen, daß ein solcher Götzendienst fortgetrieben wird; die Mittheilungen einiger höhern Geistlichen aus dem 17ten und 18ten Jahrhundert sind mit Fabeln angefüllt, und Hr. Brasseur selbst muß bekennen, daß angebliche convertirte Nagualisten die geistlichen Herren auf eine so abscheuliche Weise angelogen haben, daß wir die Enthüllungen derselben geradezu für nichts erachten können. Indeß bleibt der bis ins 18te Jahrhundert hindurch von der spanischen Geistlichkeit fortgeführte Kampf gegen den Nagualismus immer eine höchst bedeutende und bezeichnende Thatsache, und daß in neuerer Zeit von einem solchen Kampfe nicht mehr die Rede ist, zeugt eher von einem sinkenden religiösen Eifer der Geistlichkeit, als von einer Nichtfortdauer der Sache. Das ist es ungefähr, was wir über die Mittheilungen Hrn. Brasseurs im Allgemeinen und zum Verständniß der folgenden Auszüge zu sagen haben.
Das wichtigste ist die Ansicht, welche sich aus dem Studium der alten Chroniken allmählich herausgestellt haben soll, daß in Mexico und Mittelamerika zweierlei Religionen sich bekämpften, daß in diesen Kämpfen die alte sogenannte toltekische Civilisation unterging, und daß endlich in der mexikanischen Hauptstadt Tenochtitlan ein aus politischer Berechnung entstandener Synkretismus sich entwickelte, dem aber ein Theil der benachbarten Völker, z. B. die Bewohner von Tlaxcalla, widerstrebte. „Die Geschichte Mexico`s vor der Herrschaft der Azteken in Tenochtitlan, sagt Brasseur, war nichts als eine unaufhörliche Reihe von Kriegen und Revolutionen, welche der religiöse Antagonismus verursachte. Vom Ursprung der toltekischen Civilisation an sieht man unaufhörlich zwei feindliche Religionssysteme, das von Quezalcohuatl und das von Tezcatlipoca einander entgegenstehen. Quezalcohuatl, die Schlange mit den grünen (oder königlichen) Federn, das Symbol der Milde, der Gerechtigkeit, des Friedens und des Ueberflusses, verabscheute die Menschenopfer; er erhielt keine andern Opfer als Schlangen und Vögel, die Wohlgerüche von Blumen und Copalgummi; doch liebte er Fasten, und verlangte Enthaltsamkeit der Priester nebst körperlichen Casteiungen, deren wichtigste darin bestand, sich mit großen Dornen, die man dann mit Blut gefärbt auf den Altar niederlegte, freiwillig zu stechen. Der oberste Priester seines Cultus führte stets als Priestertitel den Namen dieses Gottes, sowie dessen Kleidung, und war eine Art lebendiger Personification desselben. Tezcatlipoca (der glühende oder rauchende Spiegel), der ewige Gegner Quezalcohuatls, galt dagegen als der Gott des Unfriedens und des Kriegs; man nannte ihn auch Yaotzin, Feind, oder Necoc-Yaotl, der Unfriedenerreger. Von der Mitte des 8ten Jahrhunderts uns. Zeitr. an war die an den Ufern des Sees von Mexico gelegene Stadt Colhuacan, damals die Hauptstadt von Anahuac und der toltekischen Civilisation, von religiösen Streitigkeiten zerrissen. Ein Jahrhundert später bildete Culhuacan mit Tulla und Olumpan, wie später zur Zeit der spanischen Eroberung Mexico und Tlacopan, einen mächtigen Bund, der 20 Jahre lang unter dem Einfluß des Quezalcohuatl Topilzin Ceacatl, Königs von Tulla, stand. Dieser Fürst, dessen Macht und Milde alle Traditionen rühmen, erscheint als der berühmteste aller alten Monarchen Anahuacs, und als derjenige, dessen Andenken am längsten im Gedächtniß der Völker dieser Länder haften blieb. Er verbot die Menschenopfer im ganzen Umfang der toltekischen Herrschaft, und erhob die Religion, deren Oberhaupt er war, zur höchsten Blüthe. Aber gegen das Ende seines Lebens begannen die Bösen zu murren, Tezcatlipoca warf das Joch seines Nebenbuhlers ab, Quezalcohuatl ging in die Verbannung und starb in dem geheimnißvollen Lande Tlapallan.“ Damit wäre nun ein großer Theil der verworrenen Sagen über Quezalcohuatl erklärt. Von nun an folgen zerstörende Kriege nebst Naturereignissen, in denen die toltekische Civilisation zu Grunde geht; im 13ten Jahrhundert traten die Mexikaner oder Azteken auf, die „unterstützt von den Anhängern Tezcatlipoca`s, dessen blutiges und geheimnißvolles Glaubenssystem sie angenommen hatten,“ allmählich das Uebergewicht erhielten, und deren Reich die letzte indianische Periode vor der Eroberung bildet.
Der religiöse Haß und Eifer ruhten indeß nicht. Mexikaner und Colhuaner breiteten mehr und mehr die Verehrung Tezcatlipocas und des mit ihm verwandten Huizilopochtli aus, nahmen zwar auch die Götter der Besiegten in ihre Stadt auf, allein ihr Ritus mußte sich dem Tezcatlipoca`s beugen, so daß dem gleichfalls aufgenommenen Gotte Quezalcohuatl so gut wie dem blutigen Tezcatlipoca selbst Menschenopfer fielen. Man weiß, welche große Rolle der Haß gegen die Menschenopfer fordernden Mexikaner in der Eroberung Mexico`s spielte, und unter diesem Hasse namentlich fiel das mexikanische Reich und mit ihm sämmtliche Stämme des Landes unter spanische Herrschaft. Die ehemaligen Feinde der Mexikaner, z. B. die Tlascalteken, ließen sich zuerst taufen, die christliche Liebe, mit der die Geistlichen häufig die Eingebornen gegen die rohe Raubgier der militärischen Siege vertheidigten, warb dem Christenthum zahlreiche Proselyten, viel aber trug auch, namentlich in der nächsten Umgebung Mexico`s, der Wunsch der Vornehmen bei, ihre Güter zu erhalten; Ixtlitxochitl, König von Acoalhuacan, der seine Krone Cortez verdankte, ließ sich mit seinen Brüdern und einer großen Anzahl der Edeln seines Hofs in einem der Säle des in eine Kirche umgewandelten Palastes Nazalimalcoyotl feierlich taufen. Bei vielen jedoch diente die Taufe nur als Maske, um ihre Anhänglichkeit an den Götzendienst zu verbergen. In Tenochtitlan selbst waren die Tempel in der allgemeinen Zerstörung verschwunden, aber in Tezcoco und in den meisten Städten Anahuacs, die sich ohne Kampf unterworfen hatten, standen sie noch aufrecht, und wurden trotz des Verbots in der Nacht besucht; dieß veranlaßte die Geistlichkeit nach und nach die Zerstörung der Tempel in Ausführung zu bringen. Der geringe Widerstand den die Indier hiebei leisteten, und die scheinbare Willfährigkeit mit der sie sich der Einführung des Christenthums fügten, täuschte die ersten Missionäre und die Geistlichkeit nur allzu sehr; als der erste Schrecken vor dem spanischen Namen vorüber war, kehrten sie allmählich zu ihrem alten Aberglauben zurück, und mit der List, welche die Indier auszeichnet, kamen die Kühnsten auf den Einfall, unter den Altären ihrer Pfarrkirchen kleine Gewölbe herzurichten, wo sie ihre Götzenbilder aufstellten. Während man glaubte, daß sie fromm vor dem Kreuze beteten, richten sie ihre Gebete an die alten Götter.
Ueber dieß immer mehr sich ausbildende Treiben äußert sich Herr Brasseur de Bourbourg folgendermaaßen: „die große Mehrzahl der Eingebornen schien nach wenigen Jahren in den Schooß der Kirche übergetreten zu seyn; die meisten Götzenpriester waren selbst getauft worden, behaupteten aber, indem sie die Taufe erhielten, nur eine Förmlichkeit zu erfüllen, die nothwendig sey um mit den Eroberern in Frieden zu bleiben. Der Tempel beraubt, versammelten sie sich in Grotten und in Höhlen, die an den Bergseiten ausgegraben wurden, und aus denen sie ihre heiligen Orte machten. Aus diesen Versammlungen entsprang ohne Zweifel der Nagualismo. Dieser seltsame Aberglaube, dessen Name in Europa kaum bekannt ist, hing zugleich mit der Magie und den geheimen Gebräuchen zusammen, in welche die vornehmen Mexikaner eingeweiht wurden. Die Missionäre fanden ihn in den Königreichen Mexico und Guatemala von einem Ende zum andern; dritthalb Jahrhunderte nach der Eroberung beklagten noch die Bischöfe Neuspaniens die traurigen Folgen seines Einflusses, und er ist noch bis auf den heutigen Tag das große Hinderniß einer wirksamen Belehrung der Eingebornen. Die Häupter der Secte, von den Spaniern Nagualistas genannt, gehörten aller Wahrscheinlichkeit nach den Priesterfamilien an. Ihr äußerliches Amt war das von Aerzten; in dieser Eigenschaft erschienen sie gewöhnlich in den Häusern, sobald jemand erkrankte. In denjenigen, deren sie sicher waren, weil der Familienvater an den götzendienerischen Versammlungen Theil nahm, kamen sie, sobald eine Frau niedergekommen war, um den Neugebornen zum Nagual einzuweihen. Sie schlugen zuerst ihre astrologischen Bücher nach, um Stunde und Tag zu vergleichen, unter deren Einfluß das Kind geboren war. Diese Bücher waren vermuthlich der Tonalamatl, oder das „Buch der Sonne,“ von welchem Sahagun in seiner „Geschichte der Dinge Neuspaniens“ weitläufig spricht. Jeder Tag war darin mit verschiedenen Namen von Vögeln, Reptilien, Amphibien oder sonstigen Thieren des Waldes bezeichnet. Das Kind erhielt einen dem Tag, wo es geboren war, entsprechenden Namen; das hieß man den Nagual nehmen. Bei seinem Eintritt ins Leben wurde das Kind irgend einem Thier geweiht, das angeblich in übernatürlicher Weise von einem Schutzgeist beseelt war, den es, nach dem Ausbruch Nuñez de la Vegas, Bischofs von Chiapas am Ende des 17. Jahrh., betrachten sollte wie die Katholiken ihre Schutzengel. Von diesem Augenblick bis zu seinem Tode wurde sein Nagual sein sichtbarer oder unsichtbarer Beschützer. Der Nagualisten-Priester öffnete dann dem Kinde eine Ader hinter dem Ohr oder unter der Zunge, zog mit Hülfe einer Obsidian-Lanzette oder mit dem Nagel des Daumens, den er zu dem Ende unregelmäßig wachsen ließ, einige Tropfen Blut aus, und opferte diese dem unsichtbaren Geiste als ein Zeichen der Unterwürfigkeit und des Vertrages mit dem Nagual. Erst wenn der Nagualisten-Priester fort war, benachrichigte man den Geistlichen von der Geburt des Kindes; die Taufe wurde als eine Ceremonie ohne Wirkung, der man sich jedoch nicht entziehen könnte, betrachtet.“
Was Hr. Brasseur de Bourbourg nach Angabe spanischer Geistlichen über die Einweihung der Erwachsenen und die dabei vorgenommenen Ceremonien sagt, verdient wenig Beachtung. Er sagt dieß selbst und führt in einer Note an, die „Geschichte des Halbgottes Hunahpu und seines Bruders Eubalanque enthielten Proben einer viel merkwürdigern, mit den alten Mysterien viel näher übereinstimmenden Einweihung als die, deren der Bischof von Chiapas erwähne.“ Er theilt aber nichts näheres darüber mit, scheint sich übrigens mit einer umfassenden Bearbeitung dieses Gegenstandes zu beschäftigen. Ueber den Umfang und die möglichen Folgen des Nagualismo für die neuere Zeit erfahren wir nichts, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß diese alten Ueberreste des Heidenthums mehr und mehr absterben, und in Vergessenheit gerathen; denn wenn es auch keineswegs an einzelnen Beispielen von Götzenverehrung in neuerer Zeit fehlt, so ist doch die Neigung des Volkes zur katholischen Kirche so entschieden eingewurzelt, daß an einen Rückfall ins Heidenthum nicht zu denken ist.

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